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Pornografie:Nichts für die Beziehung?

von Mickey T.
Montag, 19. März 2007

Pornografie - Nichts für die Beziehung?!

Ist Pornografie gleich Sexsucht? Die Ausbeutung von Frauen, die zur "Ware" degradiert werden? Eine Reduktion der Frau auf´s reine Sexobjekt verbunden mit Gewalt?  Fakt ist jedenfalls, das Schmuddel-Image ist nicht mehr ganz so "schmuddelig". Pornografie wird immer mehr gesellschaftsfähig. Und viele werden kopfnickend zustimmen, dass Pornografie auch sehr anregend für die Beziehung sein kann. amojoo will euch daher ein paar interessante Details zum Thema Pornografie vorstellen.

Pornoszenen: Lustbringer oder Ausbeutung?Schauspieler wie Sylvester Stallone und Don Johnson begannen ihre Karriere als Pornodarsteller, Hip-Hop-Star Snoop Doggy Dog macht nebenbei Karriere als Pornoproduzent. Pamela Anderson verewigte sich durch ihr "Honeymoon"-Video mit Liebhaber und Co-Star Tommy Lee. Paris Hilton, genau wie ihre Freundin Kim Karshadian, hat sich -natürlich vollkommen unfreiwillig- beim Sex filmen lassen und war über Monate in aller Munde und den Köpfen der Männer. Andere Damen wie Beyoncé, Scarlett Johansson oder auch Britney Spears kokettieren zumindest gerne mal mit pornoreifen Auftritten. Pornografie also als neuer Weg sich zu vermarkten? Aufmerksamkeit zu erregen?

Pornografie scheint zumindest sozial und medial akzeptiert zu sein. Bei aller Kritik und auch Verständnis für feministische, contra-pornografische Argumentationen, es gibt auch einen anderen Blickwinkel nach dem sich immer mehr Frauen für nackte Tatsachen interessieren. 54 Prozent aller Frauen möchten sich gemeinsam mit ihrem Partner Pornofilme ansehen, um neue Inspiration und Schwung ins Sexleben zu bringen.  Das größte Problem dabei scheint, dass die Pornoindustrie das erst jetzt erkannt hat und immer noch in erster Linie Werke im Handel landen, die mit gynäkologischen Nahaufnahmen hauptsächlich die Zielgruppe der Männer ansprechen.

Der Begriff "Pornografie" kommt einerseits aus dem Griechischen: Hurenschrift, pornos = Hurer, Unzüchtiger, pórne = Dirne, porneía = Unzucht, (altgriechisch) graphein = malen, sowie aus dem Lateinischen: porna = Schauspiel im alten Rom, das von Huren aufgeführt wurde. Bezeichnung für die Darstellung sexueller Handlungen von Menschen in Bildern und Filmen sowie auf Tonträgern, mit dem Ziel, der sexuellen Stimulation des Betrachters. Die große Frage ist "wie" stimuliert wird.

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