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Was geht ab in deutschen Betten?

von Michael T.
Montag, 12. März 2007

Was geht ab in deutschen Betten?

Durex-Studie für DeutschlandAlljährlich veröffentlicht der Kondomhersteller Durex seine Studie zum Thema Sex und läßt uns wissen was sich in deutschen Betten so abspielt. Wilder Sex oder eher seichte Spielereien? Hier sind die Ergebnisse über die süßen Stunden zu zweit.

Der Durchschnittsbürger hat 104 Mal im Jahr Sex - also genau zweimal wöchentlich. Am häufigsten geht es in Mecklenburg- Vorpommern zur Sache. Mit 122 Mal pro Jahr liebt man sich hier immerhin 18 Mal öfter als im Bundesdurchschnitt. Mit Abstand am häufigsten geht es in Mecklenburg-Vorpommern zur Sache (122). Doch auch Thüringer (116) und Berliner Betten (114) quietschen häufiger als die im Rest des Landes. Die Einwohner Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns sind besonders zufrieden mit ihrem Liebesleben. Auf dem unteren Ende der Zufriedenheitsskala befinden sich die Hessen.

Mit einem neuen Partner kommt jeder dritte Deutsche innerhalb des ersten Monats zur Sache. Männer nehmen sich häufig nicht so viel Zeit wie Frauen. Jeder Achte hat schon beim ersten Date Sex, jeder Fünfte innerhalb der ersten Woche. Länger als drei Monate wartet fast niemand. 87 % der frisch verliebten Paare haben sich in diesem Zeitraum auch körperlich näher kennen gelernt. Kein Sex vor der Ehe? Nur 1% der Deutschen ist so standhaft.

Einen One-Night-Stand hatten bereits 36 % aller Deutschen. Am lockersten geht es offenbar in Berlin zu: 44 % der Hauptstädter haben den unverbindlichen Sex probiert. In Brandenburg und Sachsen-Anhalt sind es nur 30 %.

Sex geht vor. Allerdings gilt diese Aussage eher für Männer. Die körperliche Liebe scheint für sie einen höheren Stellenwert zu haben, als für Frauen. 40 % der Herren geben an, dass Sex über alles geht. Beim anderen Geschlecht sind es nur 22 %. Für die meisten Bundesbürger ist das Ausgehen mit Freunden wichtiger als Liebesspiele zu Hause (38 %), der Sex steht erst an zweiter Stelle (29 %). Schlafen spielt ebenfalls eine große Rolle, elf Prozent der Befragten schließen im Bett lieber gleich die Augen. Vor die Wahl gestellt würden 96 % der Männer sogar auf eine Fußballübertragung im Fernsehen verzichten. Frauen geben einer Verabredung mit Freunden klar den Vorzug (45 %).

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